| Nach dem
Todesurteil gegen einen afghanischen Journalisten haben
Diplomaten am Donnerstag den Druck auf die Regierung in Kabul
erhöht, ein rechtsstaatlich einwandfreies Berufungsverfahren zu
gewährleisten. „Wir drängen auf eine ordentliche und
vollständige Überprüfung des Falls“, heißt es in einer Erklärung
der Vereinten Nationen in Kabul. Mit deutlichen Worten
kritisierten die UN den Verlauf des Gerichtsverfahrens und die
Einschüchterung von Journalisten, die darüber berichten wollten.
Dies deute auf einen „möglichen Missbrauch des juristischen
Verfahrens“. Aus Diplomatenkreisen verlautete, auch bei der
Europäischen Union stehe das Thema „ganz oben |
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